A
AA
Automobilklub
Im Notfall ist die
AA (Automobile Association of South Africa)
landesweit zu erreichen. Die allgemeine Notrufnummer (gebührenfrei) lautet:
0800 01 01 01, MAYDAY
Ärztliche Notrufnummer (gebührenfrei): 0800 033 007. Informationen unter www.aasa.co.za /
Tel.: 0027-11-799 1000, Fax: 0027-11-799 1960. Mitgliedern des ADAC wird auf
Vorlage ihres Mitglieder-Ausweises kostenloses Kartenmaterial zur Verfügung
gestellt.
Wie kann die AA
("Automobile Association" = das südafrikanische Gegenstück zum ADAC)
kontaktiert werden?
AA Kontaktnummern in Johannesburg: Tel.: 0027-11-799 1000, Fax: 0027-11-799
1960. Medizinische Notrufnummer der AA: 0800 033 007 (gebührenfrei). Infos
unter: www.aasa.co.za .
Anreise
Die Flugdauer von Deutschland nach Südafrika beträgt rund 10,5 Stunden. South
African Airways fliegt täglich nonstop von Frankfurt nach Johannesburg. Weitere
Nonstopverbindungen ab Deutschland bieten LTU und Lufthansa an. Andere Airlines
offerieren Umsteigeverbindungen über ihre jeweiligen Heimatflughäfen nach
Johannesburg und Kapstadt. Der Vorteil einer Reise nach Südafrika ist die
fehlende Zeitverschiebung, daher droht auch kein Jetlag!
Aufenthaltsdauer/Einreise
Kinder
müssen einen eigenen Kinderausweis mit Lichtbild haben, um nach Südafrika
einzureisen. Jedoch mindestens vorgeschrieben ist, dass die Kinder im Reisepass
der Eltern eingetragen sind und durch ein Lichtbild kenntlich gemacht sind. Kinder
sollten einen eigenen Ausweis mit Lichtbild haben, in dem mindesten noch 1
Seite frei ist. Sollte vor dem Abflug nicht mehr genügend Zeit sein, diesen zu
beantragen, muß das Kind im Reisepass eines
Elternteils mit Lichtbild erkenntlich sein ( im Reisepass
des Elernteils muss 1 freie Seite für dasKind sein). Der Reisepass muß
2 freie Seiten ( Vorder-und Rückseite ) für die Passkontrolle in Südafrika haben.Weitere Auskünfte erteilt die Südafrikanische
Botschaft in Berlin, Tel. 030-220730, Fax 030-22073190, in der Schweiz in Bern,
Tel. 031-44 20 11 und in Österreich in Wien, Tel. 02 22-32 64 93 11.
Ärztliche
Versorgung
Da der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen die Destination
Südafrika nicht einschließt, ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung
vor Reisebeginn ratsam.
Apotheken
In
Südafrika heißen sie "Chemists" oder "Apteek" und verfügen in den Städten über einen
Notdienst. Hier gibt es Medikamente zur Malaria-Prophylaxe ohne Rezept zu
kaufen. Die meisten Apotheken sind gleichzeitig auch Drogerien.
Automobilclubs
Die Automobile Association of South Africa (AA)
bietet umfangreiche Dienstleistungen, unter anderem werden auch Mitgliedern
anderer Automobilclubs Kartenmaterial etc. kostenlos zur Verfügung gestellt.
Autovermieter
Die großen
Autovermieter unterhalten Zweigstellen in allen großen Städten und Flughäfen.
Einige bieten auch Fahrzeuge mit Allradantrieb sowie Camping- und Wohnmobile
an. Buchbar sind die Fahrzeuge über Reiseveranstalter oder direkt bei den
Reservierungszentralen der Vermieter. In Südafrika kann man auch Autos und
Motorräder kaufen - mit Rückkaufgarantie nach der Reise!
B
Banken
In den großen Banken werden Devisen und Reiseschecks getauscht.
Zweigstellen südafrikanischer Banken sind in jeder größeren Stadt sowie an den
internationalen Flughäfen zu finden, ebenso Geldautomaten. In den Großstädten
halten auch verschiedene internationale Banken ihre Filialen. Die Offnungszeiten sind in der Regel von Mo. - Fr. 9 bis 15.30
Uhr, Sa 8.30 bis 11 Uhr.
Behindertgerechte Reisen
In
Südafrika gibt es nur beschränkt behindertengerechte Einrichtungen. Man sollte
daher vor jeder Buchung genauestens bei den Hotels erfragen, welche
Einrichtungen zur Verfügung stehen. Informationen über spezielle Einrichtungen
und behindertengerechte Freizeitaktivitäten hält die Vereinigung für physisch
Behinderte (Association for the
Physically Disabled) bereit
unter Tel: +27 11 646 8331. South African Airways bieten auf allen großen
Flughäfen Passagierhilfen an.
Viele Hotels stellen entsprechende Einrichtungen zur Verfügung, ebenso wie die
meisten Rastlager im Krüger Nationalpark. Bei größeren Mietwagenfirmen kann man
auch Fahrzeuge mit behindertengerechter Ausstattungen mieten. Ein Handbuch mit
einem Überblick aller Dienstleistungen für Sehbehinderte stellt der
Südafrikanische Blindenrat (SA National Council for the Blind) unter der Tel. Nr.
+27 12 346 1190 zur Verfügung.
Bevölkerung
Die
Südafrikaner bilden mit einem bunten Bevölkerungsgemisch eine so genannte „Rainbow Nation“, die sich aus ca. 43 Mio
Menschen zusammensetzt. 77 % davon sind Schwarzafrikaner, 10% Weisse, 9% Coloureds, 3% Asiaten.
Botschaft
Deutschland: Botschaft der Republik Südafrika Tiergartenstr.
18, 10117 Berlin Tel.: +49 - 30 - 22 07 30, Fax: +49 - 30 - 22 07 31 90, www.suedafrika.org.za
Generalkonsulat der Republik Südafrika Sendlinger-Tor-Platz
5 80336 München Tel.: +49 - 89 - 23 11 630, Fax: +49 - 89 - 23 11 63 63, E-mail: info@saconsulate.de
Österreich: Botschaft der Republik Südafrika, Sandgasse 33, 1190 Wien Tel.: +43
- 1 - 320 64 93, Fax: +43 - 1 - 320 64 93-51, E-mail:
saembvie@aon.at, www.southafrican-embassy.at
Schweiz: Botschaft der Republik Südafrika, Alpenstr. 29, 3000 Bern 6 Tel.: +43
31 350 1313, Fax: +43 31 350 1311
Busverbindungen
(Intercity Services)
Drei
Busunternehmen bieten Verbindungen zwischen den Hauptzentren an. Translux Express: Tel.: +27-11-774 333; Fax: +27-11-774 3318 Greyhound
Cityliner: Tel.: +27-11-830 1301; Fax: +27-11-830 1528 Intercape Mainliner:
Tel.. +27-21-386
4400; Fax: +27-21-386 2488. Die unkomplizierteste
Buchungsmöglichkeit bietet Computicket.
C
Computicket
Das Buchungssystem Computicket hat über 300
Niederlassungen in Südafrika und betreut landesweit mehr als 40.000
Veranstaltungen. Neben Reservierungen für Theater und Kino verkauft Computicket Eintrittskarten für Tanz- und Eislaufmeisterschaften,
Lotterielose und bucht Busfahrten.
E
EC-Karte
In Südafrika werden Master Card, Visa Card, American Express und Diners Club
akzeptiert. Die EC-Karte kann nur zum Geldabheben bei einem automatischen
Bankautomaten (ATM=Automatic Telling
Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank in
Südafrika hat ein diesbezügliches Abkommen mit Maestro oder Cirro
(Entsprechende Etiketten sind auf den ATM`s
angebracht). An Tankstellen kann nicht mit Kreditkarte, sondern nur mit Bargeld
bezahlt werden.
Eisenbahn
Generell
muss zwischen dem staatlichen Schienenverkehr (Spoornet)
und den Luxuszügen unterschieden werden. Der öffentliche Schienenverkehr
entspricht nicht dem europäischen Standard. Es ist daher generell
empfehlenswert 1. Klasse zu reisen, der Nahverkehr um Johannesburg sollte
vermieden werden! Die Personenzüge verkehren zwischen den grösseren
Städten und haben Namen (Name-Trains). Eine
Platzreservierung muss mind. 24 Stunden im Voraus gebucht werden. Spoornet bietet Bahnpässe sowie Kinder-, Studenten- und Seniorenermässigungen. Der luxuriöse Blue Train verkehrt zwischen Pretoria/Johannesburg und Kapstadt,
zwischen Pretoria und Nelspruit, zwischen Kapstadt
und Port Elizabeth, sowie Pretoria und Victoria Falls/Zimbabwe. Rovos Rail bietet luxuriöse Dampflok-Safaris
und Fahrten zwischen Pretoria und Kapstadt, Pretoria und Durban,
Kapstadt und George, als auch Pretoria und Victoria Falls / Livingstone
(Zambia) an. Ferner gibt es Sonderfahrten von
Kapstadt nach Dar es Salaam, von Pretoria nach Swakopmund; Golf Safaris, sowie eine „African Collage“
durch Südafrika. Mit dem Shongololo Safari Express,
einem Hotelzug, begibt man sich auf eine Rundreise per Zug: zu Südafrikas
Highlights von Johannesburg nach Kapstadt, auch in umgekehrter Richtung. Zudem
werden Fahrten in nostalgischen Dampfloks angeboten.
Elektrizität
Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt. Adapter (dreipolig) für
Stecker sind nur vor Ort erhältlich.
F
Feiertage
Südafrika hat zwölf Feiertage (public holidays): Neujahrstag, Karfreitag, Familientag (unser
Ostermontag) und Weihnachten, ferner
21.3. Tag der Menschenrechte
27.4.Freiheitstag
1.5. Tag der Arbeit
16.6. Tag der Jugend
9.8. Nationaler Frauentag
24.9. Tag des Erbes
16.12. Tag der Versöhnung
26.12. Tag des Guten Willens
(2. Weihnachtsfeiertag)
Fällt einer der Feiertage auf einen Sonntag, so gilt der folgende Montag als
Feiertag.
Flughafentransfer
Regelmäßigen Bustransport vom Flughafen zur Stadt gibt es an den
Internationalen Flughäfen. An den meisten anderen Flughäfen stehen Taxis oder
private Zubringerdienste zur Verfügung; größere Hotels bringen ihre Gäste meist
mit einem Hotel Shuttle zum Flughafen. An allen Flughäfen ist mindestens eine
Mietwagenfirma vertreten
Führerschein
Für
Südafrika wird ein internationaler Führerschein benötigt, allerdings gilt
dieser nur in Zusammenhang mit dem nationalen Führerschein. Den Führerschein
kann man bei der Führerscheinstelle beantragen. Für Österreicher empfehlen wir
immer eine englische Übersetzung mitzuführen, welche der ÖAMTC (öst. Automobilclub) kurzfristig ausstellt.
G
Geld und Devisen
Münzen gibt es von der 1-Cent-Münze bis zum 5-Rand-Stück. Banknoten reichen vom
Zehn-Rand bis zum Tausend-Rand-Schein.
Ein Rand entspricht etwa € 0,10. Der Wechselkurs ist für deutsche Urlauber
ausgesprochen günstig. Es empfiehlt sich, Geld erst bei Ankunft in Südafrika am
Flughafen zu tauschen. Zu jedem internationalen Flug sind hier alle
Bankschalter geöffnet.
Beispiel: So kostet z.B. eine Tasse Kaffee etwa € 0,60, ein Essen in einem
guten Restaurant ca. € 6,- , ein Liter Benzin etwa €
0,37. Das Land am Kap ist einzigartig in Sachen "Value
for Money" (Preis/Leistungsverhältnis).
Geographische
Lage
Die
Republik Südafrika umfasst den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents
zwischen 22° und 35° südlicher Breite und 17° bis 33° östlicher Länge und liegt
größtenteils südlich vom Wendekreis des Steinbocks (23,5° südlicher Breite).
Geschäftszeiten
Normale Geschäftszeiten sind von Montag bis Freitag von 09:00 - 17:00 und am
Samstag von 09:00 - 13:00. Die meisten Shopping Center sind bis 17:00 an
Samstagen und bis 15:00 an Sonntagen geöffnet. Unter der Woche kann man
außerdem einen der zahlreichen Flohmärkte besuchen oder seinen Einkauf bei
einem der vielen Straßenhändler erledigen.
Gesundheitsvorsorge
Die Provinz Mpumalanga und der Norden von KwaZulu-Natal sind Malariagebiete. Eine entsprechende
Vorsorge (Prophylaxe) ist zu empfehlen. Lassen Sie sich von einem
Tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Hausarzt beraten. In den
Malariagebieten sollte wegen der Stechmücken auf Parfüm oder Rasierwasser
verzichtet werden. Helle Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen schützt
ebenfalls vor Mückenstichen. Unbedeckte Körperstellen mit Insektenschutzmittel
einreiben. In einigen Gewässern im Norden und Osten des Landes besteht Bilharziose-Gefahr. Auf ein Bad in Flüssen und Seen sollte
daher besser verzichtet werden. Das wachsende Vorkommen von Aids im südlichen
Afrika mahnt zur Vorsicht bei möglichen Ansteckungen auch auf diesem Gebiet.
H
Haie
Die südafrikanischen Gewässer sind sicher für Schwimmer und Wassersportler.
Entlang der Küste KwaZulu-Natals sind die
Hauptstrände mit Netzen gegen Haie geschützt und werden von Sonnenaufgang bis
Sonnenuntergang von speziell ausgebildeten Lebensrettern patrouilliert. Die
Hauptstrände verfügen über Umkleidekabinen und Duschen sowie eine Vielzahl von
Restaurants und Bars. Abgelegene Strände werden allerdings nicht bewacht.
Haustiere
Bevor Haustiere ins Land gebracht werden können, muss ein Import Permit beantragt werden. Informationen
gibt es bei: The Director of Veterinary Services, Private Bag X138, Pretoria
0001, Tel.: +27-12-319 6000, Fax: +27-12-329 8292
Heiraten
Neben einem gültigen Pass werden gegebenenfalls eine
Scheidungsurkunde oder, sollte der vorherige Ehepartner verstorben sein, eine
Sterbeurkunde benötigt. Ist man jünger als 21 Jahre, braucht man eine spezielle
elterliche Erlaubnis. Die Trauung wird auf Standesämtern ("Magistrate's Office") vollzogen. Es gibt auch
Veranstalter (Link to F.4.)die sich auf Honeymoons spezialisiert haben.
Hilfe für
Behinderte
South African Airways stellt Hilfseinrichtungen für Passagiere an allen großen
Flughäfen zur Verfügung. Viele Hotels und die meisten Camps im Krüger National
Park bieten Einrichtungen für Behinderte. Rollstühle und andere Hilfsmittel
sind in den meisten Städten zu leihen. Die größeren Autovermietungsfirmen
können behindertengerechte Fahrzeuge bereitstellen. Ein Wegweiser für
Sehbehinderte ist vom SA National Council for the Blind erhältlich. Tel.:
+27-12-346 1190.
I
Inlandsflüge
Mehrere Fluggesellschaften (South African Airways, Comair,
Nationwide und die jeweiligen Tochter und
Partnergesellschaften) sorgen für ein dichtes innersüdafrikanisches Flugnetz.
Alle wichtigen Flughäfen werden mindestens einmal täglich angeflogen. Der South
African Explorer Airpass ist eine sehr
empfehlenswerte Anschaffung, um kostengünstiger im Land und in den
Nachbarstaaten zu fliegen. Er kann nur außerhalb Südafrikas erworben werden.
Internet
Bis auf einige ganz kleine Ortschaften, sind alle Städte und Städtchen mit
mindestens einem Internet-Café oder Cyber Shop
ausgestattet. Der Zugang zum Internet/den E-mails ist
schnell, die Kosten für die Benutzung preiswert.
Immobilien
Das
Interesse an Immobilien in Kapstadt und Südafrika ist weiterhin ungebrochen.
Nach jährlichen Wertzuwächsen von 16 bis 36 Prozent in den letzten 3 Jahren ist
auch weiterhin mit einer Wertsteigerung zu rechnen. Die Rahmenbedingungen
sind gleich bleibend gut durch die florierende Wirtschaftslage und auch die
anstehende Fussball-WM in
2010. Informationen zum Immobilienerwerb in Südafrika finden Sie
bei www.kapstadt.com
J
Jagdwaffen
In der Regel können Jagdwaffen vor Ort geliehen werden. Falls eigene Waffen
mitgebracht werden ist folgendes zu beachten: persönliche Jagdwaffen und
Munition dürfen zollfrei eingeführt werden und müssen bei Ein- und Ausreise
deklariert werden. Bei der Einreise wird vom Zoll eine Einfuhrgenehmigung
erteilt, vorausgesetzt, dass der Besucher den legalen Besitz der Waffe durch
Waffenschein oder Waffenbesitzkarte nachweisen kann.
Die Waffe muss mit einer ins Metall eingestanzten Seriennummer des Herstellers
versehen sein und mit den Eintragungen im Waffenschein bzw. in der
Waffenbesitzkarte übereinstimmen. Die Einfuhrgenehmigung (import
permit) ist nach Ausstellung 180 Tage gültig. Die
Waffe muss nach der Reise wieder ausgeführt werden, es sei denn, sie wurde im
Lande verkauft oder verschenkt. Dann muss allerdings bereits vor der Ausreise
aus Deutschland eine Exportgenehmigung eingeholt werden und es muss ferner
nachgewiesen werden, dass der Empfänger die Waffe angemeldet und dafür einen
gültigen Waffenschein hat. Ansonsten muss die Waffe beim Zoll hinterlegt werden
und kann vom Empfänger mit gültigem Waffenschein abgeholt werden.
Weiterhin ist zu beachten, dass die Waffe (Repertierer
ohne Schloss) während des Flugs in einem festen Gewehrkoffer transportiert
werden muss. Das Schloss sowie die Munition sollten weder im Gewehrkoffer, noch
als Handgepäck in der Kabine transportiert werden, sondern zusammen mit dem
"großen" Gepäck in einem festen Behältnis aufgegeben werden. Weitere
Infos: http://www.saga.org.za
K
Kleidung
Die Kleidung sollte dem warmen, gemäßigten Klima angepasst, also leicht und
luftdurchlässig sein. Da es zu jeder Jahreszeit in den einzelnen Regionen große
Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann, gehören Jacke oder warmer
Pullover, feste Schuhe sowie ein Regenschutz mit in das Gepäck. Im allgemeinen ist legere Kleidung angebracht. Für den Besuch
exklusiver Hotels oder Restaurants sollten aber Jackett und Krawatte, so wie
das „kleine Schwarze“ eingeplant werden (Kleiderordnung).
Klima
Da Südafrika auf der südlichen Halbkugel liegt, sind die dortigen Jahreszeiten
den hiesigen Breiten entgegengesetzt. Was bedeutet, dass Dezember und Januar
Sommerferienmonate sind und Hochsaison. Im Mai und Juni bringt der Herbst warme
Tage und kühle Nächte. Wanderer lieben den Frühling und den Herbst. Der Winter,
von Juli bis September, eignet sich am besten für Wildbeobachtungen. Die
Temperaturen sind dann in großen Teilen des Landes niedrig. In den Drakensbergen kann es schneien, in der Kapregion ist mit
Regen zu rechnen. Klimatabelle am Seitenende.
Kultur
Südafrikas Kultur ist so vielfältig wie die Menschen und das Land selbst. Die
unterschiedlichsten Einflüsse haben sich hier zu einem unverwechselbar
exotischen Gemisch vereint. Je nachdem in welcher Region man sich befindet
dominieren das Afrikanische, oder aber der indische, holländische, englische
oder französische Einfluss. Doch ganz gleich wo, der kosmopolitische Trend ist
unverkennbar.
M
Mehrwertsteuer
Die Mehrwertsteuer (VAT) von gegenwärtig 14% ist im Preis der meisten Waren und
Dienstleistungen enthalten. Ab einem Warenwert von 250 Rand bekommen
ausländische Besucher die VAT zurückerstattet. Diese Rückzahlung kann bei der
Ausreise am Flughafen, in verschiedenen Häfen oder bei Zollämtern beantragt
werden. Dazu müssen die Originalrechnung, ein ausgefülltes Antragsformular und
der Reisepass sowie die entsprechenden Waren vorgelegt werden. Weitere
Informationen sind an den internationalen Flughäfen Johannesburg, Durban und Kapstadt erhältlich.
Medizinische
Versorgung
Das
südafrikanische Gesundheitswesen ist verhältnismäßig gut ausgebaut. Ärztliche
Hilfe ist meistens nicht zu weit entfernt und selbst kleinere Städte verfügen
über Krankenhäuser. Arztrechnungen müssen sofort beglichen werden. Daher ist es
wichtig eine Auslandskrankenversicherung vor Antritt der Reise abzuschließen.
Das Lowveld (Krüger Nationalpark), die nördlichen
Küstengebiete KwaZulu-Natals (im Umkreis der
Naturparks Hluhluwe-Umfolozi und Greater
St. Lucia) sowie das Northern Cape (Kgalagadi Transfrontier Park und Augrabies
Falls National Park) sind Malariagebiete. Eine Prophylaxe ist hier dringend
notwendig. Medikamente hierfür sind in allen südafrikanischen Apotheken
erhältlich. Diese müssen bereits eine Woche vor Anreise und noch bis zu 3
Wochen nach Rückkehr aus einem Malariagebiet eingenommen werden. Als
Vorsichtsmassnahme sollte man auf alle Fälle auf Parfum und After-Shave
verzichten.
Körperbedeckende helle Kleidung wird empfohlen. Allerdings liegen nicht alle Nationalparks
in einem Malariagebiet. Diese sind eine Alternative für Besucher, die eine
Prophylaxe aus gesundheitlichen- oder auch anderen Gründen ablehnen. Ansonsten
sind keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben, ausser
Gelbfieber, vorausgesetzt man reist aus einem Gelbfiebergebiet nach Südafrika
ein.
Mobiltelefone
Auf dem Gebiet der Telekommunikation ist Südafrika auf dem afrikanischen
Kontinent führend. Die bestehende Infrastruktur ist allerdings teilweise
lückenhaft, und außerstädtische und ländliche Gebiete sind diesbezüglich
manchmal unterversorgt. Mobiltelefone können fast überall verwendet werden.
Über die zur Zeit gültigen Roamingverträge
lassen Sie sich am besten vor Ihrer Abreise aus Deutschland von Ihrem
Netzbetreiber informieren.
Mobiltelefone können an internationalen Flughäfen und auch bei verschiedenen
Mobiltelefon-Verkaufsstellen gemietet werden. Gebührenfreie Mobiltelefon-Helplines
stehen zur Verfügung: MTN 0800 111 0070 and Vodacom
0800 111 234.
P
Post
Die Postämter sind montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr und samstags von 8
bis 12 Uhr geöffnet. Briefe nach Übersee kosten 2,70 Rand und Postkarten 1,20
Rand. Pakete müssen an den Zollschaltern der Postämter aufgegeben werden.
R
Religionen
Kirchen, Moscheen, Tempel und Synagogen sind in den meisten großen Städten zu
finden.
S
Sicherheit
Es ist sinnvoll, in Großstädten die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie in
allen Metropolen der Welt. Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor
dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im
Hotelsafe; bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die
Straßen; verschließen Sie immer Ihr Auto und halten Sie die Fenster
geschlossen. Versuchen Sie möglichst noch im Hellen das Tagesziel zu erreichen.
Treten Sie in armen Gegenden nicht als "der wohlhabende“ Tourist auf. Sie
provozieren so die in oft ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen.
Sprachen
Es gibt
elf Amtssprachen, die meist gesprochene ist Zulu. Englisch wird überall im Land
verstanden.
Studium
Das
akademische Jahr in Südafrika dauert von Februar bis November. Famulaturen
& Auslandspraktika vermitteln je nach Studienfach verschiedene
Bundesverbände, darunter DAAD, DFA, ZAD. Auskünfte erteilt jede deutsche Uni.
Österreich: Informationen vom Auslandsbüro der jeweiligen österreichischen
Universität. Club Internationale Universitaire - Tel: 01/533 65 33 -
e-mail: office@ciu.at - www.ciu.at
T
Tankstellen
Tankstellen findet man überall entlang der National- und Landstraßen. Die
meisten haben täglich 24 Stunden geöffnet. An Tankstellen kann NICHT mit
Kreditkarten bezahlt werden!
Taxis
In der Regel fahren örtliche Taxis nicht auf „Kundenfang“. Man muss daher die
Taxivermittlung anrufen der einen Taxistand suchen (gewöhnlich im
Stadtzentrum). Versichern Sie sich, dass der Taxameter bei Null eingestellt ist
oder vereinbaren Sie im den Preis im Voraus.
Telefon
Der größte Teil des Landes verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz,
überwiegend im Selbstwählverkehr. Man kann natürlich auch das eigene Handy
mitnehmen. Das D 1- und D 2- Netz funktioniert in vielen Regionen des Landes.
Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 09
49, nach Österreich 09 43, in die Schweiz 09 41.
Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Telefonkarten
für R 10, 20, oder 50 sind bei Postämtern, an Flughäfen, aber auch in
Einkaufszentren erhältlich. Nahezu alle Hotels in Südafrika sind heute auch mit
Fax-Anschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.
Trinkgeld
Trinkgelder sind überall in Südafrika üblich. In Restaurants sind es 10% der
Gesamtrechnung; Taxifahrer bekommen 10% der Gesamtsumme und Träger R1 pro
Gepäckstück. Den Rangern wird nach einer Safari
ebenfalls ein Trinkgeld gezahlt.
U
Unterkünfte
Die Palette der Unterkünfte reicht von einfachen Hotels, über Gästehäuser,
Landhotels, Bed & Breakfast
und Appartments, bis zu Luxushotels und Lodges in privaten Wildschutzgebieten. Die
Durchschnittspreise pro Person pro Tag differieren zwischen 85 und 1.500 Rand.
V
Verkehrsregeln
Es herrscht Linksverkehr (die Autos/Mietwagen haben Rechtssteuerung). Die
erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen (Freeways)
120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, in Ortschaften 60 km/h, wenn keine anderen
Limits angegeben sind. Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben,
die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille. Die Straßen sind gut
ausgeschildert. Die nummerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen
Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa gut ausgebauten
Bundesstraßen hierzulande. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der
ebenfalls nummerierten Regionalstraßen (R), auf denen das Verkehrsaufkommen
meist sehr gering ist.
W
Wasser
Das Leitungswasser in den wichtigen Orten und den meisten Wildschutzgebieten
ist gereinigt und bedenkenlos trinkbar. Südafrika gehört zu den fünf Ländern
weltweit, die das beste Trinkwasser bieten!
Z
Zeit
Während der Sommerzeit ist Südafrika mit der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ)
zeitgleich, im Winter gehen die Uhren in Südafrika eine Stunde vor.
Zoll
Alle Güter für den "persönlichen Gebrauch" sind zollfrei. Erwachsene
dürfen einen Liter Spirituosen, zwei Liter Wein, 400 Zigaretten und 50 Zigarren
zollfrei einführen.
Zugverbindungen
Das südafrikanische Zugverkehrsnetz wird von Spoornet
verwaltet. Fahrpläne sind erhältlich unter: www.spoornet.co.za. Touristen wird geraten nur in den Wagen
der ersten Klasse zu reisen. Nachstehend ein Auszug vom Streckennetz: 1. Algoa Johannesburg/Port Elizabeth über (Manguang)Bloemfontein, täglich 19 Stunden. 2. Amatola
Johannesburg/(Buffalo City)East London über (Manguang)Bloemfontein, täglich außer samstags 20 Stunden, 3. Bosvelder Johannesburg/Messina, über Louis Trichardt & (Polokwane)Pietersburg, täglich 14 Stunden 45 Min. 4. Diamond Express
(Tshwane)Pretoria/(Manguang)Bloemfontein, täglich außer samstags 15 Stunden 5. Komati Johannesburg/Komatipoort/Maputo über Nelspruit, täglich 16
Stunden 30 Min. 6. Trans-Karoo (Tshwane)Pretoria/Cape
Town über Kimberley, täglich 26 Stunden, 7. Southern Cross Cape Town/Port
Elizabeth über George, nur freitags 24 Stunden. 8. Trans-Natal
Johannesburg/Durban über Pietermaritzburg,
täglich 13 Stunden 30 Min. 9. Trans-Oranje - Durban/Kapstadt über (Manguang)Bloemfontein/Kimberley, mittwochs 36 Stunden Informationen
und Buchungen: Johannesburg Tel:(011) 773 2944; Kapstadt Tel:(021) 449 3871.
Weitere Informationen: www.spoornet.co.za
(Passagiere)